KLIMA

Häufige Hitzewellen und lange Dürreperioden wechseln sich mit heftigen Regengüssen ab, die Flüsse zum Überlaufen bringen und Murenabgänge verursachen. Der Klimawandel ist da und sein extremes Gesicht ist auch in Salzburg nicht zu übersehen. Leider unternimmt die Landesregierung viel zu wenig dagegen. Denn Fakt ist: Als die SPÖ noch die Landeshauptfrau stellte, sind die CO2-Werte gesunken. Seit die ÖVP und die Grünen koalieren, sind sie wieder gestiegen.

Salzburg kann mehr! Wir wünschen
 uns auch auf Landesebene mehr Mut. Klimafreundliche Infrastrukturprojekte dürfen nicht Befindlichkeiten zum Opfer fallen oder sogar unter dem Vorwand des Naturschutzes ausgebremst werden. Die Zeit drängt. Deshalb:

Mehr Förderung für den Umstieg auf erneuerbare Energien

Die Kosten der Klimakrise dürfen nicht auf die Haushalte abgewälzt werden. Damit der Umstieg in eine nachhaltige Zukunft (Photovoltaik, Wärmepumpen etc.) gelingt, braucht es dringend großzügigere Förderungen.

Windräder im ganzen Bundesland

Salzburg ist Vorreiter bei der Wasserkraft, aber Schlusslicht bei der Windkraft. Unser Bundesland ist das einzige, in dem es keine einzige Windkraftanlage gibt. Das muss sich ändern.

Klimafreundliche Innovationsförderung

Mit Blick auf die Klimakrise, aber auch im Sinne der Standortattraktivität ist es wichtig, dass Salzburg zum Vorreiter umweltfreundlicher Innovationen wird und klimafreundliche Projekte sowie nachhaltige Tourismuskonzepte vom Land gefördert werden.

E-Tankstellen in allen Gemeinden bis spätestens 2030

Das Land soll 100 Prozent der Kosten übernehmen, wenn sich eine Gemeinde dazu entscheidet, in ihrem Ort E-Schnellladestationen mit mehr als 50 kW zu errichten.

Verzahnung der Öffis mit dem Individualverkehr

Angebote, bequem zwischen dem Auto und den Öffis hin- und her zu wechseln, sind aktuell unattraktiv oder nicht vorhanden. Darum mehr digitalisierte Bahnhöfe, eine bessere Taktung der Öffis auch zu Randzeiten und attraktive Park & Ride-Angebote.