GESUNDHEIT
UND PFLEGE

Gesundheit ist keine Ware, denn Krankenbetten eigenen sich nicht für Einsparungen. Die Corona-Pandemie hat das einmal mehr sichtbar gemacht. Wer bei den Krankenhäusern spart, spart bei der Gesundheit der Menschen. Salzburg hinkt seit Jahren beim Verhältnis zwischen Pflegekräften und Patient:innen hinterher. Während etwa in den Niederlanden sieben Patient:innen auf eine Pflegekraft kommen, kümmert sich in Salzburg im Schnitt eine Pflegekraft um rund 15 Personen.

 

Salzburg kann mehr! Unser Bundesland muss bei der Gesundheitsversorgung zum Vorreiter werden und die Sparpolitik beenden. Die Menschen in Salzburg verdienen ein ausfinanziertes Gesundheitssystem, mit starken regionalen Spitälern und einer verlässlichen Pflege. Deshalb:

Mehr Krankenbetten

Alle Betteneinsparungen der letzten acht Jahre müssen rückgängig gemacht werden.

Mehr für Ältere und Pflegebedürftige

Pflegende Angehörige anstellen und Seniorenbetreuung ausbauen.

Mehr Pflegekräfte

Es ist die Aufgabe des Landes, Pflegeausbildungsprogramme im Bundesland Salzburg vollständig zu finanzieren. Das Stipendiensystem für Auszubildende muss schnellstmöglich ausgebaut werden.

Mehr Wertschätzung

Pflegekräfte in den Salzburger Landeskliniken und im mobilen Dienst sollen mindestens 2.000 EUR netto verdienen. Für mehr Erholung braucht es eine sofortige Reduktion der Normalarbeitszeit auf maximal 38 Stunden. Das mittelfristige Ziel müssen 35 Stunden sein.