WIRTSCHAFT

Salzburg ist ein starkes Handelszentrum und darf stolz auf den Tourismus sein. Die Corona-Pandemie hat jedoch eindrücklich gezeigt, dass beide Branchen nicht vor schweren Krisen gefeit sind. Auch beim Tourismus werden die Schattenseiten zunehmend erkennbar. Mehr des Guten ist nicht immer gut, Qualität statt Quantität sollte die Devise sein. Mehr Diversität wäre jedenfalls wichtig für den Wirtschaftsstandort Salzburg.

 

Salzburg kann mit klimafreundlichen Maßnahmen die Wirtschaft ankurbeln.  Begreifen wir Klimaschutz und neue Technologien als Chance für neues Wachstum und Wohlstand. Die Aufgabe der Landespolitik ist es, sich als Innovationstreiber im Bundesland zu begreifen und entsprechende Anreize zu schaffen. Wir stehen dabei an der Seite der Unternehmen, die ihre soziale, gesellschaftliche und ökologische Verantwortung wahrnehmen und nachhaltig investieren. Deshalb:

Mehr Standortattraktivität

Unter Berücksichtigung ökologischer Faktoren stehen wir für eine aktivere und attraktivere Standortpolitik, zum Beispiel durch Firmenansiedlungen beim Flughafen-Areal.

Bestbieterprinzip statt Billigstbieterprinzip

Ausbau des Bestbieterprinzips: Nachhaltige Klimakriterien und die Einhaltung sozialer Standards müssen bei der Vergabe von Aufträgen eine wichtigere Rolle spielen.

Klimafreundliche Innovationsförderung

Mit Blick auf die Klimakrise, aber auch im Sinne der Standortattraktivität ist es wichtig, dass Salzburg zum Vorreiter umweltfreundlicher Innovationen wird. Start-Ups sind unsere Zukunftslabore. Darum braucht es seitens des Landes dringend Förderprogramme.

Nachhaltige Tourismuskonzepte

Qualität vor Quantität. Nachhaltige und sanfte Tourismusprojekte sollen gezielt unterstützt werden.

Ein-Personen-Unternehmen (EPUs) sozial absichern

Wir setzen uns für die Abschaffung der Selbstbehalte beim Arztbesuch und einen Anspruch auf Krankengeld ab dem vierten Tag ein. Um einen besseren Überblick über die Lage in Salzburg zu erhalten, fordern wir zudem eine wissenschaftliche Sozialerhebung zu den rund 30.000 EPUs.

Wissenschafts- und Bildungsinfrastruktur stärken 

Salzburg kämpft seit Jahren mit einem Rückgang an Studierenden. Darum braucht es in der Landespolitik einen neuen Fokus auf das Bundesland als Wissenschaftsstandort.